Und jener Christ, der sich am Todestag seines Herrn in hoffartiger Weise den Klängen der Pauken und Trompeten hingibt, prüfe seinen Glauben.
Und wenn er darüber nicht nachdenken will, weil er über gar nichts mehr nachdenken will, dann höre er auf zu trommeln, stelle sich ins Winkerl und schäme sich so lange, bis er seinem Herrn wieder mit reinem Gewissen entgegentreten kann!
Kategorie: Fremdbeschämt
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Ist schön heute,
der erste Frühlingstag heute,
da könnten wir raus gehen heute,
nach dem Mittagessen in der Allee spazieren gehen heute.
Aber ist Sonntag heute,
werden viele andere die gleichen Pläne haben heute,
und die werden ihre Pläne auch in die Tat umsetzen heute.
Dann werden viele Leute in der Allee sein heute,
und wir werden unseren Plan doch wieder einmal aufgeben heute
wir werden dann doch lieber zu Hause bleiben heute,
damit wir niemanden beschämen heute,
damit niemand von uns peinlich berührt sein wird heute,
an diesem ersten Frühlingssonntag heute.
Auch im Städtchen, sogar am Pfarrerboden
In diesen Tagen jährt sich die Machtübernahme der Nationalsozialisten in unserem Land zum 80. mal.
Die Erinnerung an den Anschluss im März 1938 und das, was danach geschah, soll auch im Städtchen nicht abstrakt bleiben. Das Interview des Herrn Nationalratspräsidenten im Standard scheint mir für diesen Zweck doch ein wenig dürftig. Drum möchte ich für Interessierte diesen Beitrag von Walter Zambal verlinken. Das für mich erschütterndste Dokument darin, ein Abschiedsbrief, stammt vom Pfarrerboden (im 2.Teil):
DAS PHÄNOMEN DES ANTISEMITISMUS IM UMFELD VON WAIDHOFEN AN DER YBBS Teil 1 und Teil 2
Nachtrag am 14.3.2018
Auch die NÖN Ybbstal hat heute löblicherweise einen Artikel zum Thema Anschluss 1938 in Waidhofen online gestellt: Hier der Link
Ich habe auch meine Bedürfnisse – oder – damit ich auch zu etwas komme! 8
Heute: Hier und jetzt jenes Bedürfnis zu nennen, das ich in diesem Moment habe, würde von Manchen als bodenlose Frechheit aufgefasst werden. Drum lasse ich es lieber. Obwohl, Andere als jene Manchen würden es vielleicht sogar als Genugtuung empfinden!
Hiermit schließe ich die „WOCHE DER EIGENEN BEDÜRFNISSE“ mit der Erkenntnis und dem Link:
Während für die Einen das Ansprechen eines Themas eine „Frechheit“ ist, ist es für die Anderen ein „das-Leben-bestimmende Bedürfnis“!
Ich habe auch meine Bedürfnisse – oder – damit ich auch zu etwas komme! 4
Heute: Überprüfen, ob ich zu älteren Blogbeiträgen noch stehen kann: Ja, eigentlich zu allen! Manche würde ich noch ergänzen. Manches würde ich mit etwas mehr Distanz vielleicht anders formulieren.
Beispiel: Nach nochmaligem Durchlesen und Durchdenken komme ich drauf: Ich hätte diesen Beitrag wohl eher – Von infantilen Witzen und Boxfans – nennen sollen.
Nur nicht erwischen lassen – Von der Moral eines Zwölfjährigen